1994
UFA-Kinocenter Ulm. Realisierungswettbewerb, 1. Preis

Beauftragung und Vorentwurf bis Frühjahr 1995, das Projekt wurde nicht realisiert

Aus dem Preisgerichtsprotokoll:
Der klare und gut proportionierte Baukörper des Kinozentrums setzt einen
unverwechselbaren Schlußpunkt der Bebauung an der Friedrich-Ebert-Straße und
markiert prägnant den Stadteingang an der Neuen Straße. Der auf den ersten
Blick streng wirkende Kubus reagiert bei genauerer Betrachtung durchaus
differenziert auf seine Umgebung. Durch “Anschneiden“ der Wüferlform auf der
Stadtseite entsteht über die gesamte Bauhöhe ein eindrucksvolles “Schaufenster“
zur Innenstadt, das in starkem Kontrast steht zu der geschlossen wirkenden
Gebäudehülle (...) Das Preisgericht sieht in dieser Arbeit einen herausragenden
Beitrag zur Beantwortung der Aufgabe an dieser für die Stadt so bedeutenden
Stelle. Die Klarheit und Großzügigkeit der stadt- und innenräumlichen Konzeption
könnte die “junge Tradition“ der architektonischen Höhepunkte in der Stadt Ulm
weiterführen.

Arbeitsgemeinschaft Prof. Fuhrmann, Statwald, Wallrath, Weinert

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