2013
Umbau eines Bürogebäudes in Düsseldorf-Heerdt

Der Bauherr wollte eigene, leerstehende Mietflächen – gesamt etwa 7500 qm auf drei Etagen - in der ehemaligen Horten-Hauptverwaltung am Albertussee in Düsseldorf-Heerdt für die Bau- und Immobilientochter der Metro AG zum Frühjahr 2013 nutzen.

Wir wurden im Oktober 2012 beauftragt, dort ein „offenes Bürokonzept“ für alle 430 Mitarbeiter zu entwickeln. Später wurde diese Vorgabe so mo-difiziert, dass die verschiedenen Bereiche selber mitbestimmen konnten, wie „offen“ der jeweilige Ausbau tatsächlich ausgeführt werden sollte. Da die Baumaßnahmen durch den feststehenden Umzugstermin zwingend im November 2012 begonnen werden mussten, wurden parallel zum Raumkonzept bereits die Ausbaudetails entwickelt.

Zur Planung des Mieterausbaus wurde ein Brandschutzkonzept, ein Beleuchtungskonzept und ein Konzept zur Raumakustik in Zusammenarbeit mit Fachplanern erarbeitet.

Aus den Vorgaben des Auftraggebers haben wir schließlich unterschiedliche Bürostrukturen entwickelt, vom klassischen Zellenbüros für 1-4 Personen bis zu komplett offenen Gebäudeabschnitten, bei denen Mitarbeiter und Führungskräfte in einem einzigen, gemeinsamen Raum untergebracht sind. Außerdem gab es verschiedenste Mischformen, die https://www.viagrapascherfr.com/viagra-pas-cher-en-france/ offene Bereiche mit klassischen Zellenbüros kombinierten.

Terminplan und Budget gaben vor, dass verschiedene Elemente des Gebäu-debestands in den Umbau integriert werden mussten: Systemdecken im Bereich der Arbeitsplätze mit akustisch wirksamen MF-Platten, die kom-plette Lüftungstechnik, Wandoberflächen der Außenwände, Heizkörper, Fenster und Sonnenschutz, der gesamte Hohlraumboden sowie die Kernbereiche mit Teeküchen und sanitären Anlagen.

Das Konzept für die neuen Bauteile musste kurzfristig definiert und mit den am Bau Beteiligten abgestimmt werden: Raumhohe (2,6 m) Türelemente in Verbindung mit Systemglaswänden, GK-Decken in den Fluren und Besprechungsräumen, offene Decken in den Mittelzonen der offenen Bürobereiche, Beleuchtung.

„Cubes“ (innenliegende, kleine Besprechungsräume für max. 3-4 Personen) und verschiedene Elemente zur Herstellung einer nutzungsentsprechenden Raumakustik (Deckensegel, Filzbespannungen auf Wänden und Möbeln) sowie Sondermöbel für Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche.

Planungs- und Ausführungszeit: Oktober 2012 – Februar 2013
Lichtplanung: Fischer Lichtgestaltung, Köln
Raumakustik: ISRW, Düsseldorf

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