2017
Wettbewerb Wasserhochbehälter Völklingen

Die baulichen Eingriffe in die bestehenden Denkmäler Wasserhochbehälter und Pumpenhaus beschränken sich auf einige wenige, notwendige neue Öffnungen und das Entfernen einzelner, nichttragender Wände, vor allem im Bereich des südlichen Anbaus an den Wasserhochbehälter. Die durch die Umnutzung zum Besucherzentrum notwendigen zusätzliche Bauteile wie Treppe und Brücke werden - wie in der Vergangenheit - additiv und pragmatisch zugefügt, auf die Ausbildung artifizieller Fugen und Übergänge wird verzichtet.

Materialität
Die Außenwände des neuen Turms am Wasserhochbehälter sind aus Beton, hier in einer hellen und geschliffenen Ausführung, kleine Öffnungen werden fugenlos mit lichtdurchlässigem Beton ausgefüllt. In der Dachfläche ist eine großzügig verglaste Öffnung vorgesehen, die Dachentwässerung zeichnet allmählich eine Spur aus Eisenoxid auf der Giebelwand.

Arbeitsgemeinschaft mit Norbert Goljan

>